25. März 2017

Kokostorte...klein, fein, vegan

....bei meinem Umbau geht es weiter voran und in meiner neuen Küche macht das Kochen wirklich Spaß! Endlich habe ich Platz für mehr als nur ein kleines Schneidbrett!!!

Leider komme ich in letzter Zeit nicht so richtig zum Kochen und Backen, aber die Zeiten werden sich wieder ändern....

Heute gibt es ein Törtchen ohne Backen, das ich auf dem Blog *goats* von Gitte entdeckt habe...ein veganes Kokostörtchen.




Ich war anfangs skeptisch wegen dem Kokosöl, aber...alle meine Zweifel wurden zerschlagen, das Kokostörtchen kann sich sehen und schmecken lassen...

Aufpassen und nicht so wie ich Kokosmilch und Kokosöl verwechseln! Ich habe nämlich die 100 ml Kokosmilch zu den Zutaten für den Boden dazugeschüttet!!!! ...da die Kokosflocken schon drin waren, war es auch nicht möglich, die Kokosmilch einfach wieder rauszuschütten! Also habe dann halt noch einen Löffel Kokosflocken dazugetan. War anfangs etwas weich, wurde aber dann schön fest und hat wunderbar geschmeckt!

Als das Törtchen fertig war und nur noch das Topping fehlte, habe ich bemerkt, dass ich keine Schokolade mehr zu Hause hatte...aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so habe ich etwas Kakaopulver mit etwas Staubzucker vermischt und das Ganze mit ein paar Tropfen Wasser verrührt und diese Mischung dann drübergeträufelt. Geschmacklich nicht so toll wie Schokolade, aber doch besser als ohne Topping.



Kokostörtchen (ca. 20 cm Durchmesser)

Boden
  50 g   Datteln (entsteint)
100 g   Kokosflocken
    2 EL Backkakao
    2 EL Agavendicksaft
  20 g   Kokosöl (flüssig)


Füllung
    1    Banane
100 g Kokosmilch
  50 g Kokosflocken
100 g Kokosöl (flüssig)
etwas Agavendicksaft (
nach Belieben)


Topping
1 Banane (in Scheiben geschnitten...habe ich schlichtweg vergessen)
50 g dunkle Schokolade 85 %



  • die Zutaten für den Boden zusammen pürieren - am einfachsten im Thermomix: ca. 15 - 20 Sekunden/Stufe 8. 
  • die Masse auf dem Boden einer Springform verteilen
  • Topf auswaschen und die Zutaten für die Kokos-Bananen-Creme mixen: ca. 45 Sekunden/Stufe 8
  • die Creme auf dem Boden verteilen und das Törtchen ca. 3 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen
  • dann verzieren und geniessen
Uns hat es am besten ganz kalt geschmeckt, aber meiner Freundin besser, nachdem es schon 3 Stunden im Wohnzimmer gestanden ist...dann ist es cremiger.

Auf jeden Fall...ein leckeres Törtchen! Viele schreckt es ja ein bisschen ab, wenn sie hören "vegan"...also nicht so viele Vorurteile haben sondern einfach ausprobieren!


Liebe Grüße



29. Dezember 2016

Ovo-Torte im Smiley-Look

Die Jahre ziehen dahin...und bevor dieses Jahr zu Ende geht, gibt es endlich wieder einen Post, und zwar einer, der etwas mit Jahren zu tun hat...nämlich mit den 11 Jahren, die mein Kleiner jetzt alt ist. 11 Jahre ...unglaublich...seit 11 Jahren bin ich jetzt schon Mama! 

Mein Kleiner hatte im November Geburtstag (ich übrigens auch) und obwohl ich in meine kleine aber feine Übergangswohnung nur das Notwendigste mitgenommen habe, durfte natürlich eine Geburtstagstorte nicht fehlen...


Tarta de ovomaltine

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal auswärts gefeiert, weil das zu-Hause-Feiern durch den Umbau einfach nicht drin war...daher haben wir auch kein spezielles Thema ausgewählt. Wir sind in die *Funworld* in Hard gegangen...und zwar zum Lasertag spielen! Alle waren begeistert vom Lasertag-Party. 




Wir hatten auch schon eine *Unterwasser-Party*, eine *Minions-Party* oder auch eine *Gespenster-Party*...aber wie gesagt, den 11. und 45. Geburtstag haben wir ausserhalb gefeiert. Zum ersten Mal...das kam mir am Anfang ganz komisch vor.



Ich wollte eigentlich eine *Sauerrahmschnitte* machen, aber - oh Schreck - KEIN Kakao im Vorratsregal!!! Und die Eier und der Sauerrahm schon in der Rührschüssel...hmmm...jetzt war guter Rat teuer!

Also...Ovomaltine hatte ich noch...und nichts wie rein mit der guten Ovo...!
Der Masse wurde etwas dunkler und zäher und ich war gespannt auf das Ergebnis...und siehe da....einfach Hammer! Alle waren begeistert von der saftigen, fast feuchten Ovo-Torte...und hier das Rezept...


Ovo-Torte (abgewandelte Sauerrahmschnitte meiner Schwester Carina)

1 Becher    Sauerrahm (250 g)
1 Becher    Zucker
1 Becher    Mehl
1 Becher    Mandeln (gemahlen)
1 Becher    Ovomaltine
2/3 Becher Öl 
                 Vanillezucker
3                Eier
1 P.            Backpulver

  • alle Zutaten gut vermischen (geht auch ohne Mixer)
  • Achtung: der Teig wird sehr dünnflüssig
 bei 180° im vorgeheizten Backrohr ca. 40 min backen


Die Torte habe ich einmal durchgeschnitten und mit Schokomousse gefüllt!
Und zwar nach dem Grundrezept des *Toblerone-Mousse* aber statt Toblerone habe ich gelbe Candy Melts genommen! 

2/3 der Fülle kamen IN die Torte, 1/3 der Fülle AUF die Torte...dann noch ein paar Candy Melts zerhackt und drüber gestreut. 

Nach dem Auskühlen kamen dann drumherum noch jede Menge Kinderschokolade-Riegel...boaahh...soviel Kinderschokolade plus Ovo...da denkt man auch an Death by Chocolate!

Die Ovo-Torte habe ich dann zu meinem Geburtstag (3 Tage später) gleich noch einmal gebacken! ....abgesehen von der Torte gab es nur noch EINE andere Sachen zum Essen!!! Normalerweise stelle ich mich ja gerne 1, 2 oder auch 3 Tag(e) in die Küche zum Rumwerkeln und Ausprobieren, aber dieses Jahr war das einfach nicht möglich und daher habe ich mich - schweren Herzens muss ich zugeben - entschieden, nur EINE Sache, aber dafür viel zu machen. Ich habe mich an Yvonne erinnert - eine Deutsche, die meine Nachbarin in Madrid war. Bei ihr habe ich mal eine - wie sie es nannte - Partysuppe gegessen...also gleich mal eine bisschen nach deutscher Partysuppe gegoogelt und siehe da...Lauch, Kartoffeln und Hackfleisch waren fast immer dabei...und so gab es eine ganz leckere Kartoffel-Lauch-Hackfleisch-Partysuppe (Rezept folgt)! 

Beim Umbau geht es schleppend voran, aber immerhin...jetzt hab ich zwar immer noch keine Terrasse und keinen Garten aber seit letzter Woche wieder eine Eingangsstiege und auch ein WC!!!! Juhuuu....


Ich wünsche euch übermorgen allen einen guten Rutsch...wir hören und im nächsten Jahr!

Liebe Grüsse


21. November 2016

Batbout - marokkanisches Pfannenbrot

In meinem Haus wird fleißig gewerkelt...ich war in meiner Übergangsküche jedoch weniger fleißig am Kochen bzw. waren die Sachen aufgegessen, bevor ich Fotos gemacht habe.
Aber...bald bald...habe ich meine neue große Landhaus- oder wie ich sie nenne Oma-Küche....juhuuu!!!! 

Am Sonntag hatte ich Baustellen-Pause und habe deshalb seit langem wieder mal Brot gebacken...und zwar marokkanisches Pfannenbrot Batbout.

bdbot, Pain a la poele

Früher hatte ich eine eigene Batbout-Pfanne, die aber nur auf meinem Gasherd in Spanien gut zu gebrauchen war, denn ihr Boden war zu uneben, um auf dem Ceranfeld ordentlich verwendet zu werden.
Oh, wenn ich jetzt an diese Pfanne denke, dann muss ich auch an Msaman denken, eine Art Pfannkuchen...der mit Butter und Honig gegessen wird...sehr sehr lecker! 

pan marroqui, bdbot

Wir haben das Batbout zum Frühstück frisch aus der Pfanne mit Hummus bzw. Gorgonzola gegessen. OK, mit Gorgonzola ist es sicher nicht sehr marokkanisch...aber saulecker!!!


Batbout - marokkanisches Pfannenbrot 
(ergibt 5 Stück)

350    g        Weizenmehl glatt
150    g        feines Weizengrieß (ersatzweise griffiges Mehl)
380    ml       lauwarmes Wasser
   1    EL       Öl (ich habe Olivenöl genommen)
1/2    Würfel Hefe (= 21 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
1 1/2 TL        Salz
   1    TL        Sesam 
   1    TL        Kreuzkümmelsamen 


  • aus alle Zutaten einen elastischen Teig kneten
  • in 5 Stücke teilen
  • zu runden, flachen ca. 4 mm dicken Kreisen ausrollen
  • mit Mehl bestäuben und zwischen 2 Geschirrtüchern ca. 45 min gehen lassen
  • in einer Pfanne mit ganz wenig Öl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten ca. 3 min braten/backen


Ich hatte einfach Lust auf Sesam - Sesam und Kreuzkümmel sind nicht ganz original, aber ich denke, die Marokkaner werden es mir verzeihen.

Sesam...ein kleines Wunderkörnchen...nicht nur, dass man damit Felsenhöhlen öffnen kann, er ist auch einer der besten Kalziumlieferanten - nämlich ca. 740 mg/100 g, d.h. mehr als 6 mal so hoch wie der Kalziumgehalt der Milch! Daher streue ich gerne mal einen TL Sesamkörnchen in meinen Salat oder eben ins Brot.

Sesam ist auch eine der ältesten Ölpflanzen und schon die frühen Hochkulturen der Ägypter, Griechen und Römer schworen auf Sesam als Öl und Gewürz.


Liebe Grüße


23. Oktober 2016

Alles neu macht der Herbst...

Hier auf meinem Blog ist es momentan etwas still...in meinem Leben allerdings überhaupt  nicht...

Aber seht selbst...(hier in Hard ist unter den Bloggerinnen das Umbaufieber ausgebrochen...z.B. auch bei Catrin von *Love Life*

...das wird mein neues Bad...


...der Blick aus meinem Schlafzimmerfenster...


...und die neuen Schiebetüren in Wohnzimmer und Küche...und was von meinem Garten noch übrig geblieben ist...


Wie ihr seht, bin ich am Umbauen....Dach, Fassade, Fenster, Küche (wird um 1,35 m größer - yeaahh), Heizung, Bad....also so ziemlich alles....d.h. mir wird es so ziemlich gar nicht langweilig.

Ich bin für 2 Monate umgezogen (ohne Bad und ohne Küche lebt sich´s nicht so gut...) und in  meiner kleinen Behelfswohnung habe ich nur schlechten Handy-Empfang und kein Internet. Wenn ich mich ans Fenster klebe (oder auf der Terrasse sitze)  dann kann ich mich ins WLan meiner Nachbarin einwählen...aber im Moment kreisen meine Gedanken nicht ums Blog-schreiben sondern ums Haus-einrichten. 

in 3 Wochen steht wieder Umzug an und dann...dann seht ihr (und ich) meine neue Küche!!!!

Bis dahin...euch eine gute Zeit.

Liebe Grüße


23. August 2016

Flan de huevo...spanischer Eierpudding

Also...mich gibt´s noch! ...die Stiege beim Eingang von meinem Haus allerdings nicht mehr!!! Die war weg, als ich heute von der Arbeit nach Hause kam! 

Ähm, so war das nicht geplant. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mit dem Bauleiter über sowas wie "Stiege im Rohbau" geredet und (fälschlicherweise) gedacht, dass einfach die alten Platten wegkommen und die neuen drauf. Daher habe ich heute nicht schlecht gestaunt, also ich mit Stöckelschuhen vom Büro heimgekommen bin und erstens die Wegplatten weg waren und gleich auch die GANZE Eingangstiege...und das Podest ist ca. 90 cm hoch...für mich zu hoch, um im Bürooutfit mit Stöckelschuhen raufzuklettern.

Aber mal der Reihe nach...

In letzter Zeit geht es bei mir etwas turbulenter zu...endlich (mit 1 1/2-jähriger Verspätung) hat mein Umbau angefangen, ich habe 18-jährigen Familienzuwachs bekommen, ich verreise beruflich wieder öfters, ich bin privat verreist, ...daher ist es auf meinem Blog etwas ruhig in letzter Zeit. Danke allen meinen treuen Lesern und Leserinnen, die trotzdem vorbeiklicken...allen voran meiner Arbeitskollegin Daniela ;-)

Aber dafür habe ich heute ein total leckeres Rezept für euch...Flan de huevo (sprich: flan de u-ewo - mit stummem h)...ein spanischer Dessertg..superschnell gemacht, gelingsicher und einfach nur gut...

Pudding, süßer Eierstich

Flan gibt es in Spanien in praktisch jedem Restaurant auf der Dessertkarte. Im Supermarkt findet man ihn im Kühlregal und zu Hause...macht man ihn ganz einfach selbst.
Obwohl, ich muss es zugeben...ich habe geschwindelt und das Caramelo nicht selbst gemacht! Das habe ich fertig gekauft...immerhing habe ich die 3-fache Menge zubereitet...zum 70. Geburtstags meines Papas. Der hat ein spanisches Geburtstagsfest gemacht...und ich habe 2 spanische Desserts beigesteuert...Flan de huevo und Tarta de queso (Frischkäsetorte mit Himbeeren). Wenn ihr allerdings das Rezept ausprobieren wollt, dann bleibt euch nichts anderes übrig, als das Caramelo selbst zu machen. 



Flan de huevo 

Flan
3/4 l Vollmilch
1/2   Vanilleschote (das Mark davon)
150 g Zucker
   5    Eier

edlere Version (nach Isabel Maestre)
statt 5 ganzen Eiern: 6 Eidotter und 3 ganze Eier

Caramelo
100 g  Zucker
   2 EL Wasser
1/2 TL Zitronensaft

zuerst wird der Caramelo gemacht...
  • Zucker, Wasser und Zitronensaft mischen und auf mittlerer Flamme schmelzen
  • unter gelegentlichem Umrühren einkochen lassen bis es die Farbe von Bernstein hat = caramelo rubio (dauert ca. 5 min)
  • den Boden einer großen Form oder kleiner Förmchen mit Caramelo ausgießen 
Wem die Caramelo-Zubereitung immer noch spanisch vorkommt, der kann sich *dieses Video* anschauen (das Video ist auf spanisch, aber man versteht es auch ohne Spanischkenntnisse)...

dann kommt der Flan dran...
  • die Milch mit dem Mark einer halben Vanilleschote aufkochen
  • die Eier mit dem Zucker gut verquirlen, aber nicht aufschlagen, es soll sich kein Schaum bilden, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • die kochende Milch über das Eier/Zucker-Gemisch schütten - keine Angst, etwaige ausflockte Eierfusseln werden später abgeseiht
  • durch ein Sieb in die mit Caramelo ausgegossene Form/Förmchen (ich habe meine 140 ml-Weckgläschen genommen) schütten 
  • im Wasserbad im vorgeheizten Rohr bei 200°C ca. 40 min stocken lassen (Ich nehme meine große Auflaufform, schütte 2 cm hoch lauwarmes Wasser ein und stelle dann die Förmchen rein.)
  • auskühlen lassen und stürzen...der jetzt flüssige Caramelo umfließt den Flan als Spiegel 
Apropos Spiegel...meine Fotos habe ich auf der Terrasse gemacht...und da spiegelt sich sogar meine Markise (im dezenten orange-braunen 70er-Style) im Caramelo...hihihi...Die Markise fällt auch dem Umbau zum Opfer, sie muss einem Glasdach weichen!

Liebe Grüße



PS: Demnächst gibt es mehr auf meinem Blog...mal sehen ob´s was mit Kochen zu tun hat oder eher mit dem Umbau...



26. April 2016

Hühnerleberpastete...

Gestern Abend hatte ich Gäste...ich wusste schon, dass meine Gäste nicht heikel sind und auch gerne mal was Neues ausprobieren. Als Hauptgang habe ich Ghormeh Sabzi (ein afghanisches Gericht mit jeder Menge Kräuter) gemacht.
Als Vorspeise hab ich kalten Kabeljau auf Gurkensalat gemacht (der hat es leider nicht bis zum Foto geschafft) und als Appetit-Anreger wollte ich ein paar Aufstriche ausprobieren und hab in meiner Küche etwas herumexperimentiert...
...und so gab es allen voran Hühnerleberpastete...

paté casero de hígado de pollo

...die war aber nicht allein, denn es gab 3 Mal Aufstrich...die da wären: eben Hühnerleberpastete, Frischekäseaufstrich mit zweierlei Tomaten und Avocado-Hummus...voilà...

queso fresco con tomate seco, humus de aguacate, paté casero de hígado de pollo

...alle 3 zum ersten Mal gemacht...die Hühnerleberpastete nach einem Rezept der genialen *Frau Ziii*, die anderen beiden frei erfunden. Ich hatte die (so dachte ich zumindest) geniale Idee, das (gekaufte) etwas fade Hummus mit Avocado aufzumotzen...quasi was Neues zu erfinden.  Dann habe ich nach Hummus gegoogelt...und dann nach Avocado mit Hummus...und dann musste ich leider feststellen, dass Mr. Google in 0,34 Sekunden ca. soviele Avocado-Hummus-Einträge gefunden hat, wie Vorarlberg Einwohner hat...einfach unglaublich! War wohl nix mit was Neuem erfinden...

paté de hígado de pollo con salvia

Aber zurück zur Pastete...die werde ich noch öfters machen...schnell, einfach, lecker! Das sind die perfekten Eigenschaften, um zu meinen Favoritenrezepten zu zählen.!

...wir hatten Fladenbrot dazu und auch noch ein halbes Harder Brot vom *Beck Kainz*...Harder Brot mit Oliven und dazu die Hühnerleberpastete...mmmhh! Dieses Brot gab es kurzzeitig beim Bäcker nicht mehr...zuwenig Leute haben wohl das Olivenbrot gekauft, dabei ist es soooo lecker...Gott sei Dank hat das der Beck Kainz dann wohl auch eingesehen und daher gibt es dieses tolle Brot jetzt wieder im Angebot.


Hühnerleberpastete (nach Frau Ziii...aber ohne Cognac)

400 g Hühnerleber
160 g Butter
 90 g Schlagrahm 
        frische Salbeiblätter (ca. 15)
        Salz
        Pfeffer
  • ca. 40 g Butter in einer Pfanne schmelzen
  • die Hälfte der Salbeiblätter dazugeben und die geputzte Leber mit etwas Salz darin anbraten bis sie innen rosa ist (Achtung, nicht mehr blutig!)
  • Salbeiblätter wieder rauspflücken (ich hab sie rausgepflückt und gegessen...zu schade zum Wegschmeißen, oder?)
  • ca. 70 g Butter in kleinen Stücken zusammen mit dem Schlagrahm in einen Mixer geben
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • lauwarme Leber samt dem leckeren Bratenrückstand dazugeben und fein mixen 
  • in eine Form oder Förmchen streichen und kurz kalt stellen


  • inzwischen die restlichen ca. 50 g Butter auf kleiner Flamme mit einer Prise Salz schmelzen
  • die restlichen Salbeiblätter dazugeben, kurz ziehen lassen...so nimmt die Butter den herrlichen Salbei-Geschmack an
  • Butter abschäumen und vorsichtig auf der leicht ausgekühlten Pastete verteilen (wenn die Butter zu warm ist, "versinkt" sie in der Pastete...) und mit den Salbeiblättern dekorieren

Und dann...ab in den Kühlschrank...warten bis die Pastete etwas abgekühlt ist...und endlich auf eine Scheibe Brot und...genießen...mmmhhh...sehr lecker auf frischem Schwarzbrot (ich mochte schon als Kind lieber dunkles Brot als Weißbrot).

Ich hab die Masse gar nicht durchs Sieb gestrichen, so wie Frau Ziii das macht, denn die paar Mikrostückchen haben mir sehr gut geschmeckt.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Liebe Grüße




17. April 2016

Weiße Schoko Joghurt Mousse...

Heute gibt´s mal wieder etwas Süsses...schmeckt gut, sieht toll aus...und das beste dran: das Weiße-Schoko-Joghurt-Mousse ist in 10 Minuten fertig!


chocolate blanco

Das Rezept habe ich von *Bettina*, die jetzt von süß auf Stahl umgestiegen ist, aber seht selbst... .laendle-machART.

Ich habe einen Teil der flüssigen Masse mit Lebensmittelfarbe mit Himbeergeschmack rosa eingefärbt (ok...wohl nicht gut genug verrührt, denn die Pünktchen kamen im Nachhinein zum Vorschein)...dann noch 2 Stück weiße Backdrops oben drauf...und fertig waren die kleinen süßen Gläschen.

Mousse au chocolat blanc


Weiße-Schoko-Joghurt-Mousse

   1 Pkg Qimiq Vanille
500 g    Naturjoghurt
200 g    weiße Schokolade (ich habe Milka genommen)
   1 TL  Vanillezucker 

  • Schokolade über Wasserbad schmelzen
  • währenddessen Qimiq glattrühren
  • geschmolzene Schokolade, Naturjoghurt und Vanillezucker unter Qimiq rühren
  • mindestens 3 Stunden kaltstellen


Das ist wirklich ein Kinderspiel...ich würde sagen, dass "echte" Mousse au chocolat (mit Eiern, Sahne, etc) besser schmeckt, aber wenn man die Zubereitungszeit und den "Schwierigkeitsgrad" mitrechnet...dann hat diese Qimiq-Variante Punktegleichstand!

Wie ist denn euer "Mousse-au-chocolat-Lieblingsrezept"?


Liebe Grüße

9. März 2016

Kookoo Sabzi...afghanisches Kräuteromlette

"..es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen!" ...so sang schon Eliza Doolitle in May Fair  Lady.
...aber nicht nur da grünt es...denn gestern Abend ging´s bei uns auch sehr grün zu...ich habe zum ersten Mal Kookoo Sabzi gemacht...ein afghanisches Kräuteromelette. 

Ich koche ja generell sehr international - spanisch, japanisch, indisch, marokkonisch...aber bis nach Afghanistan, da habe ich mich bisher erst einmal gewagt: mein erster Versuch war Kabli Palau - ein Gericht mit Hühnchen, Karotten und Reis. Das war sehr lecker...ich hab sogar Fotos gemacht, aber bin noch nicht zum Posten gekommen, das werde ich demnächst nachholen.
Gestern Abend also war mein 2. kulinarischer Ausflug in die persische Küche...

Kuku Sabzi

Es gibt verschiedene Arten von Kookoo Sabzi (auch Kuku Sabzi): mit frischem Koriander, mit Dill, mit Petersilie, auch mit Lauch...Hauptsache jede Menge frische Kräuter (= Sabzi).

Man kann zum Würzen Advieh verwenden, das ist eine persische Gewürzmischung. Die besitze ich aber (noch) nicht und daher musste ich mit dem auskommen, was mein Gewürzschrank hergab. 
Oft werden auch Berberitzen dazugemischt. Habt ihr schon mal Berberitzen gegessen? Ich nicht...ich dachte, das sei bloß ein giftiger Strauch in meinem Garten. Aber ich hab gegoogelt...alles ist giftig...ausser den Beeren! Würde mich echt interessieren, ob jemand von euch schon mal welche gekauft bzw. gegessen hat...





Das sieht man wieder, wie unterschiedlich und doch so ähnlich sich die Küchen der verschiedenen Länder sind. Kuku in Afghanistan, Tortilla in Spanien (nicht zu verwechseln mit der mexikanischen...sie haben nur den Namen gemeinsam, aber in Spanien ist es eine Eierspeise und in Mexiko ein dünner Brotfladen) und Frittata in Italien...verschieden Namen in aller Herren Länder...mit unterschiedlichen Gewürzen und Zutaten, das genau finde ich so interessant am Kochen.
Man gibt einem Inder, einem Österreicher und einem Spanier Hähnchen und Kartoffeln und jeder wird  daraus etwas total unterschiedliches machen...das finde ich megaspannend...


...frischer Spinat (ich habe ca. 3 Mal soviel verwendet wie auf dem Foto), Blattpetersilie (auch etwa die dreifache Menge wie auf dem Foto), die 3 Frühlingszwiebeln und ein paar Blätter grüner Salat (ich hab Kopfsalat genommen)...wie ihr seht...jede Menge grüne Power...das perfekte leichte Abendessen...





...jetzt fehlen nur noch die Eier!

Kookoo Sabzi ...afghanisches Kräuteromelette

100 g ca. 1 Bund Petersilie
   4    Blätter grüner Salat
   3    Frühlingszwiebeln
200 g frischer Spinat
   4    Eier 
         Salz
         Pfeffer
   1    Messerspitze Kreuzkümmel
   1    Messerspitze Kurkuma
   1    Messerspitze gemahlener Koriander
         Öl

  • Kräuter und Frühlingszwiebel klein schneiden
  • mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander würzen
  • die Eier drüber schlagen und gut verrühren, mit einer Gabel leicht schaumig schlagen
  • in einer Pfanne mit 2 EL Öl (ich hab Sonnenblumenöl genommen) braten
  • zugedeckt etwa 5 min auf einer Seite
  • dann mit Hilfe eines grossen Tellers oder eines Deckels umdrehen
  • noch etwas Öl in die Pfanne geben und fertig braten

Das nächstes Mal nehme ich nur 3 Eier oder einfach mehr Kräuter...mein afghanischer Testesser meinte, dass es ein bisschen "weich" sei, aber von der Optik perfekt.

Kookoo Sabzi isst man kalt oder warm...bei uns war nix mehr mit kalt...das war ratz fatz aufgegessen...Fazit: sehr lecker und bekömmlich! Sogar mein Kleiner (bei Spinat normalerweise sehr heikel) wollte noch Nachschub!

Liebe Grüsse  





10. Januar 2016

Sticky Karamell-Dattelkuchen...mal was anderes...

Heute Nachmittag waren wir zur "merienda" (= Jause, sprich Kaffee und Kuchen) bei einer Freundin eingeladen...sie hat gesagt, ich soll was Süsses mitbringen und sie macht was Salziges...

Und so konnte ich endlich ein neues Rezept ausprobieren, das ich eigentlich schon zu Weihnachten machen wollte! Und zwar einen Sticky Toffee Date Cake...

bizcocho de caramelo y dátiles


Ich bin im Internet rumgesurft und habe mich dann schliesslich für ein Rezept von *Nigella Lawson* entschieden. Erstens weil ich Nigella gern mag und zweitens und vor allem wegem dem kochenden Wasser...das fand ich so spannend und wollte es unbedingt ausprobieren!




Sticky Toffee Pudding für 6 - 8 Personen, nach einem Rezept von Nigella Lawson
(...mmmhhh...lecker klebriger Karamell-Dattelkuchen

für den Kuchen
100 g   brauner Zucker
175 g   Mehl
    1     Prise Salz
1/2  P. Backpulver
125 ml Vollmilch
    1     Ei (Grösse L)
           Mark einer Vanilleschote
  50 g  Butter (geschmolzen)
200 g  Datteln (kleingeschnitten)

für die Karamellsauce
200 g   brauner Zucker
  30 g   Butter
500 ml  kochendes (!!) Wasser 
  • alle trockenen Zutaten, also  100 g Zucker, Mehl, Salz, Backpulver und das Mark der Vanilleschote, vermischen 
  • in einem extra Geschirr, das Ei leicht verquirlen, die Milch und die flüssige Butter dazugeben
  • Ei/Milch/Butter-Gemisch über das Mehl/Zucker/Vanille-Gemisch schütten und mit einem Löffel grob verühren
  • die kleingeschnittenen Datteln dazugeben (meine waren ziemlich trocken, daher habe ich sie vorher 10 min in warmem Wasser eingeweicht) und alles grob vermengen
  • in eine gebutterte und gestaubte Auflaufform füllen, schaut nach nicht viel aus, aber keine Angst, nach dem Backen ist genug Karamell-Cake da...


...und jetzt wird´s interessant...
  • 200 g braunen Zucker über den Teig streuen
  • Butter in kleinen Stückchen drauf verteilen
  • vorsichtig das kochende Wasser drüberschütten


sofort ins auf 190° C vorgeheizte Rohr schieben
ca. 40 - 45 min backen

Das ist vielleicht seltsam, mit dem Wasser auf dem Teig...die Butter ist sofort geschmolzen und schwamm dann als Fettaugen drauf herum!
Während des Backens fangen das Wasser und der braune Zucker oben drauf ganz schön an zu blubbern und werden zu einer cremigen, klebrigen Karamellsauce...mmmhhh....sehr lecker!

Also, wir waren alle begeistert vom Karamellkuchen...dazu haben wir eine Kugel Stracciatella-Eis gegessen (OK, Vanille würde besser passen, hatte meine Freudin aber leider grad nicht im Tiefkühler).

Probiert´s aus...wirklich ein etwas anderer Kuchen mit einer sehr interessanten Zubereitungsart, den es bei mir zur Winterszeit (Schneeeeee, wo bist duuuu??!!) sicher noch einmal geben wird.

Bis bald



6. Januar 2016

Giraffenroulade

Das neue Jahr hat gut begonnen...ich war über Silvester in Zürich bei einer sehr guten Freundin und habe meinen Urlaub genossen. In einer Stunde fahre ich schon wieder nach Zürich, dieses Mal aber nicht um Urlaub zu machen, sondern um meinen Kleinen am Flughafen abzuholen...er war über die Feiertage bei seinem Papa in Spanien. 

Aber bevor ich losfahre, habe ich noch was Tolles für euch...nämlich eine Motivroulade in Giraffenoptik, die wir noch vor seiner Abreise gebacken haben.


Also eigentlich wollte ich das mit der Motivroulade unbedingt machen. Aber mein Kleiner (10) hat mich praktisch nichts machen lassen...das Muster aufspritzen wollte er (weil das so cool ist), den dunklen Teig drüber streichen auch (weil das auch so cool ist), das Nutella unter die Sahne rühren auch (weil das so lustig aussieht, wie die Sahne immer dunkler wird), die Bananen auf der Füllung verteilen auch (weil er Bananen so gerne mag) und die Roulade rollen auch (weil er das noch nie gemacht hat)...


...ICH durfte den Teig machen, das Backrohr einschalten, die Roulade dann ins Rohr schieben und die Fotos machen...soviel zu Arbeitsteilung.

Rezept gibt es heute leider keins, da das definitiv verbesserungsfähig ist. Der Rouladenboden war leider nicht grad so fluffig und ich weiss nicht, ob es am Rezept an sich lag, oder am Kakaopulver das ist einfach druntergerührt habe. Aber eher an der langen Stehzeit zwischen Muster aufspritzen und dunklen Teig drüber verteilen. Ich muss auch zugeben, dass ich noch nicht wirklich viele Rouladen gemacht habe. Meine Mama macht sowas mit links...ich denke sie hat schon 100 Rouladen gemacht. Meine kann man an einer Hand abzählen!

Giraffenroulade oder jede andere Motivroulade:
  • mit dem hellen Teig ein Muster aufspritzen
  • ca. 2 min bei 175° C im Backrohr trocknen lassen (manche stellen es in den Gefrierschrank, ich habe mich für "backen" entschieden)
  • dunklen Teig drüberstreichen
  • fertig backen
  • wie eine normale Roulade füllen
  • sich an der Giraffenroulade erfreuen

Bananen-Schoko-Fülle (für eine Biskuitroulade)

2-3 Bananen
250 ml geschlagene Sahne
4 EL Nutella
  • das Nutella unter die geschlagene Sahne rühren, eventuell zuerst das Nutella mit einem EL Sahne verühren, falls es zu "zäh" sein sollte
  • Bananen zurechtschneiden
  • Nutellasahne auf die ausgekühlte Roulade streichen, Bananen darauf verteilen
  • ...und rollen...
So, ich düse jetzt los!

Ich wünsche Euch allen ein schönes, interessantes neues Jahr...nehmt es mit Humor...Lachen ist immer gesund!

Liebe Grüsse